Natur
Die Schönheit welcher Alpenblume Sie faszinieren wird und über welches Tier Sie am meisten staunen werden, hängt davon ab, in welche Orte es Sie verschlagen wird. Im Tal der Soča sowie in den Julischen Alpen gibt es Tiere, Pflanzen und Schönheiten in Hülle und Fülle.
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Im Fluss Soča lebt die Soča-Forelle (Salmo Trutta Marmoratus). Auf dem Kobarider Stuhl (Kobariški stol) werden Sie von Gänsegeiern (Gyps fulvus) überflogen. In den Julischen Alpen können Sie auf Ihrem Weg Gämsen, Steinböcken, Mufflons und Murmeltieren begegnen und in dem botanischen Garten Julijana können Sie im Mai und Juni eine wahre Schatztruhe an Alpenblüten finden.
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Die Pflanzen- und Tierwelt der Julischen Alpen und des Soča-Tals stellt ein Ökosystem dar, das eng miteinander verflochten ist. Die Grotten, Sümpfe, Spalten, das Felsgeröll, die Gewässer, die Zone oberhalb der Waldgrenze und die Felsen in der Zone des Fichten- und Laubwalds sind Zufluchtsort für zahlreiche endemische Arten. Die bekanntesten Wirbeltiere sind die Soča-Forelle, der Alpenadler, der Auerhahn und das Birkhuhn. Unter den Wildtieren sind Gämse, Steinböcke, Murmeltiere und Mufflons am bekanntesten.
In unserem Alpengebiet gibt es über 2000 Pflanzenarten. Neben der reichen Pflanzenwelt und den seltenen Arten sind die Grasflächen auf der südlichen Seite der Julischen Alpen bekannt, welche in der Umgebung von Črna prst, auf den Hängen von Krn und in Krnčica, Rdeči rob, Kobariški stol sowie auf dem Mangart-Sattel zu finden sind.
Der alpenbotanische Garten Julijana
Dies ist der erste und einzige alpenbotanische Garten in Slowenien in einer natürlichen Umgebung. Der Garten ist voll mit einer bunten Mischung aus Alpen- und Karstpflanzen. Charakteristisch für den Garten ist jedoch dessen natürliche Gepflegtheit, was bedeutet, dass jede Blume zu ihrer Zeit erblüht, einige an Stellen, die sie sich selbst ausgesucht haben und wo sich am wohlsten fühlen. Der botanische Garten wurde im Jahr 1926 von Albert Bois de Chesne gegründet, der sich somit seine Träume und Wünsche erfüllte, und ist nach seiner Frau Julija benannt. Seit 1951 ist der Garten als Naturdenkmal geschützt.

Öffnungszeiten: vom 1. Mai bis zum 30. September von 8:30 bis 18:30 Uhr
Der Garten ist in den Monaten Mai und Juni am schönsten. Zu dieser Zeit sind im Garten Schlüsselblumen, Enzian, Alpen-Seidelbast sowie Alpenrosengebüsche zu finden.
Im Garten wachsen um die 600 Pflanzenarten.
Im Index Seminum (Pflanzensamenbank) sind auch Pflanzensamen aus diesem Garten zu finden.
Standort: Im Trenta-Tal, in dem Weiler „Na logu" bei der Kirche der Hl. Maria
Eintrittsgeld: Erwachsene 3,00 €, Familien 6,00 €, Kinder, Studenten, Pensionäre 2,00 €
GPS-Koordinaten: N46°23'55.1'' und E13°44'43.6''

Ein freundschaftlicher Tipp: Sollten Sie die blütenreichen Monate Mai und Juni im botanischen Garten verpassen, raten wir Ihnen, den Kobarider Stuhl (Kobariški stol) oder den Mangart-Sattel zu besuchen. Aufgrund der höheren Lage blühen hier die Blumen etwas später.





